Menu Content/Inhalt
 
 
Home arrow Unsere Referenten arrow Thomas Fuchs

Univ.- Prof. Dr. med. Dr. phil.
THOMAS FUCHS

Biographie:
Professor für Psychiatrie und Psychotherapie, promoviert in Medizingeschichte und in Philosophie, Oberarzt und Leiter der Sektion „Phänomenologische Psychopathologie“ an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Er leitet das Referat „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie“ der Deutschen Psychiatrischen Gesellschaft und koordiniert das Europäische Graduiertenkolleg „Disorders and Coherence of the Embodied Self“. Weiters ist Prof. Fuchs Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für phänomenologisch- anthropologische Psychotherapie, Psychiatrie und Psychologie.

Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Phänomenologische Anthropologie und Psychopathologie, Leibphänomenologie, Mutter-Kind-Interaktionsforschung bei postpartalen Störungen, Theorie und Ethik der Psychiatrie und Neurowissenschaften.

Links:

  • Homepage am UniversitätsKlinikum Heidelberg (link)
  • Bücherliste (link)


Vorträge:


RPP2013
Glück & Seligkeit
Von der Zeitlosigkeit des Glücks

Erleben von Glück ist in der Regel mit dem Gefühl der Zeitlosigkeit und dem Aufgehen in der Gegenwart verbunden. Dies verweist auf den grundlegen¬den Zusammenhang von Stimmung und Zeiterfahrung, der sich zunächst an psychologischen und psychopathologischen Ausnahmezuständen illustrieren lässt: Erfahrungen des Rauschs und der Manie, in denen das Joch der Zeit gleichsam abgeworfen wird, stehen Stimmungen der Depression gegenüber, in denen sich die Zeit dem Betroffenen als quälende Last der Vergangenheit aufdrängt ... [mehr]



Schuld & Gefühl
Ist Schuld ein Gefühl?

Die herrschenden psychologischen ebenso wie neurobiologischen Theorien beruhen auf der Grundannahme einer psychischen Innenwelt, in der die subjektiven Erfahrungen untergebracht werden müssen, da in der vermeintlich rein physikalischen Außenwelt kein Platz für sie zu bleiben scheint. Gefühle, Stimmungen oder Atmosphären sind demnach keine Phänomene in der Welt, sondern bloße Innenzustände ... [mehr]


Veröffentlichungen:
  • Fuchs, T., Vogeley, K. & Heinze, M. (Hrsg.) (2007). Subjektivität und Gehirn. Berlin: Parodos.
  • Eming, K. & Fuchs, T. (Hrsg.) (2007). Jaspers in Moskau. Heidelberg: Universitätsverlag Winter.
  • Fuchs, T. (2007). Das Gehirn - ein Beziehungsorgan. Eine phänomenologisch-ökologische Konzeption. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Heinze, M., Fuchs, T. & Reischies, F. (Hrsg.) (2006). Willensfreiheit - eine Illusion? Naturalismus und Psychiatrie. Berlin: Parodos.
  • Fuchs, T., Jádi, I., Brand-Claussen, C. & Mundt, C. (Hrsg.) (2002). Wahn Welt Bild. Die Sammlung Prinzhorn - Beiträge zur Museumseröffnung. Heidelberger Jahrbücher. Heidelberg: Springer.
  • Fuchs, T. (2002). Zeit-Diagnosen. Philosophisch-psychiatrische Essays. Zug: Die Graue Edition.
  • Fuchs, T. & Mundt, C. (Hrsg.) (2002). Affekt und affektive Störungen. Phänomenologische Konzepte und empirische Befunde im Dialog. Paderborn: Schöningh.
  • Fuchs, T. (2000). Psychopathologie von Leib und Raum. Phänomenologisch-empirische Untersuchungen zu depressiven und paranoiden Erkrankungen. Darmstadt: Steinkopff.
  • Fuchs, T. (2000) Leib, Raum, Person. Entwurf einer phänomenologischen Anthropologie. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Spaemann, R. & Fuchs. T. (Hrsg.) (1997). Töten oder sterben lassen?  Worum es in der Euthanasiedebatte geht. Freiburg: Herder.
  • Fuchs, T. (1992). Die Mechanisierung des Herzens. Harvey und Descartes - Der vitale und der mechanische Aspekt des Kreislaufs. Frankfurt: Suhrkamp.