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Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych.
MICHAEL LINDEN

Biographie:
Psychologe und Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Er ist leitender Arzt des Rehabilitationszentrums Seehof der Deutschen Rentenversicherung in Teltow/Berlin und Vorstand der dortigen Abteilung Verhaltenstherapie und Psychosomatik. Prof. Linden leitet an der Berliner Charité Universitätsmedizin die Forschungsgruppe der Psychosomatischen Rehabilitation. Weiters arbeitet er in nationalen und internationalen Fachgesellschaften und ist Beirat in verschiedenen Fachgremien.

Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Posttraumatische Verbitterungsstörung, Anpassungsstörungen und Angsterkrankungen, Therapie-, Rehabilitations- und Versorgungsforschung.

Links:

  • Homepage an der Charité (link)
  • Bücherliste (link)


Vorträge:


RPP2014
Neurose & Askese
Neurose, das Ende der Freiheit

Der Begriff Neurose ist ein älterer psychiatrisch-psychotherapeutischer Fachbegriff unter dem im Wesentlichen Nicht-Psychose-Erkrankungen zusammengefasst werden. Spätestens durch Sigmund Freud wurde das aufklärerische Selbstbild des Menschen als rationales, selbstbestimmtes und selbstentscheidendes Wesen in Frage gestellt, indem gezeigt wurde, dass allen menschlichen Handlungen unbewußte Prozesse zugrunde liegen. Dies hat neue Aufmerksamkeit und Bestätigung durch die moderne neurobiologische Forschung gefunden ... [mehr]



Psychiatrie & Beichte
Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist ein Form der Krankenbehandlung. Eine „Therapie“ hat daher mehrere Voraussetzungen: Es muß eine Krankheit i.S. der medizinischen Krankheitsklassifikation vorliegen, es müssen wissenschaftlich basierte Krankheitsmodelle gegeben sein und es muß nachweislich einen Grund zu der Annahme geben, dass die Krankheit durch Therapie zu bessern ist ... [mehr]



Verletzung-Verbitterung-Vergebung
Psychotherapie der Verbitterung: Weisheitstherapie

Posttraumatische Verbitterungsstörungen haben sich in der klinischen Paraxis als schwierig zu behandelnde Erkrankungen erwiesen, weil die offensichtliche Ursachenbenennung zu der Gefahr führt, das Pathologische der psychischen Reaktion nicht wahrzunehmen, weil die Betroffenen selbst auf Grund der externalen Attribution ihrer Störung Änderungen bei der Umwelt jedoch nicht bei sich selbst für nötig erachten ... [mehr]



Schuld & Gefühl
Psychotherapie des schlechten Gewissens

In der kognitiven Psychotherapie wird unterschieden zwischen „automatischen Gedanken“, „Schemata“ und „Grundannahmen“. Automatische Gedanken sind situationsspezifische vorbewusste Situations- und Handlungskommentierungen, die sich in übergeordnete Themen (Schemata) zusammenfassen lassen. Schemata basieren wiederum auf sog. Grundannahmen bzw. basic beliefs, d. h. übergeordneten Weltsichten und Wertsystemen. Diese Grundannahmen dienen einem kohärenten Verhalten über die Lebensspanne hin ... [mehr]