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Pater Dr. theol.
JOHANNES M. SCHWARZ

Biographie:
Katholischer Priester, Dogmatiker und Medienschaffender. Aktuell Teilzeit-Einsiedler im italienischen Piemont zur Ausarbeitung von Videoprojekten. In jungen Jahren Straßenkünstler, Ausbildungsschwerpunkt Schauspiel und Bildende Kunst in Sydney und Linz. Von 1997 bis 2002 Studium der Theologie am Internationalen Theologischen Institut in Gaming, im Anschluss Lizenziats- und Doktoratsstudium an der Facoltà di Teologia di Lugano. 2004 Priesterweihe. Von 2004 bis 2013 Kaplan in Triesenberg, Liechtenstein. Von 2007 bis 2012 Gastprofessor am Internationalen Theologischen Institut. Seit 2008 Vorsitzender des Vereins „kathmedia“ zur Förderung katholischer Medienarbeit.

Von 2013 bis 2014 Pilgerreise zu Fuß nach Jerusalem und wieder zurück. 2014 Berufung zum Vizedirektor am Überdiözesanen Priesterseminar Leopoldinum in Heiligenkreuz. Ab Sommer 2016 drei-jährige Freistellung für katechetische Medienarbeit durch das Erzbistum Vaduz. Neben wissenschaftlichen Arbeiten und Aufsätzen zur Eschatologie und Sakramentenlehre, den zweibändigen Reiseaufzeichnungen mit dem Titel „Tagebuch eines Jerusalempilgers“ erschien seine 72-teilige Cartoonreihe „3 Minute Catechism“ in 10 Sprachen.


Vorträge:


RPP2016
Gott & Humor
Alles göttliche Komödie? Deutung und Bedeutung von Humor in westlicher Philosophie und Religionstradition

Platon hat einst sorgenvoll die Stirn gerunzelt, als seine Finger über die Zeilen der Iliad und der Odyssee glitten, wo vom „schallenden Gelächter“ am Götterberg Olymp die Rede war. „Im Allgemeinen ist das Lachhafte eine Art Übel, eine Untugend“ schreibt er in Philebus. In der Bibel als zweiter Quelle der westlichen Kultur, lacht der Gott der Israeliten zwar, aber er tut es voll Verachtung über die Mächtigen der Welt (Ps 2, 2-5) und kommt ganz ohne Schenkelklopfer aus. Ist es da ein Wunder, dass Johannes Chrysostomus vor dem Grinsen warnt, dass Antonius der Wüstenvater so wie Sankt Martin mit den Gänsen den Ruf genossen, nie gelacht zu haben ... [mehr]